Pferdezuchtverein Rotenburg-Sottrum
Pferdezuchtverein Rotenburg-Sottrum

Ausflug zu Janne Meyer-Zimmermann und zur Hengststation Pape

Am 16. April ist der Pferdezuchtverein Rotenburg-Sottrum zu seinem jährlichen Ausflug aufgebrochen. Das erste Ziel des Tages: Der Hof der international hocherfolgreichen Springreiterin Janne Friederike Meyer-Zimmermann. Zu ihren Spitzenpferden gehört mittlerweile auch Büttner's Minimax, ein Cornado I-Antaeus-Sohn aus der Zucht unseres Mitglieds Wilhelm Harling aus Everinghausen. Janne Meyer-Zimmermann, ihr Mann Christoph Zimmermann und ihr ganzes Team hat die Gruppe vom Pferdezuchtverein Rotenburg-Sottrum herzlich empfangen und sich viel Zeit genommen, ihr alles zu zeigen und zahlreiche Fragen zu beantworten.

Nach einer Stärkung in Wehbers Mühle steuerte der Bus die Hengststation Pape in Hemmoor an. Ingo Pape gab der Gruppe einen Überblick über Zucht in Hemmoor.

 

 

Jahreshauptversammlung des PVZ Rotenburg-Sottrum

Am 21. März 2019 traf sich der Pferdezuchtverein Rotenburg-Sottrum zur Jahreshauptversammlung im Eichenhof in Waffensen. Für die Züchter sicherlich ein Höhepunkt: die Ehrung der erfolgreichen Vereinsmitglieder. In 2018 waren 9 Pferde aus dem PZV Rotenburg-Sottrum unter den besten 1000 Dressurpferden in Deutschland, und 10 Springpferde unter den besten 1000. An der Spitze der Dressurpferde: Diavolessa von Don Frederico-Londonderry aus der Zucht von Josef Scheele-von Alven. Sie steht deutschlandweit auf dem 30. Platz. Bestes Springpferd aus dem Verein: Büttner`s Minimax von Cornado I-Antaeus aus der Zucht von Wilhelm Harling, der unter Janne-Friederike Meyer-Zimmermann im internationalen Sport erfolgreich ist. Der Verein wird Büttner`s Minimax auf seinem Vereinsausflug am 16. April 2019 besuchen. Anmeldungen nimmt Hans-Jörg Oldenburger noch unter 01514-2486685 entgegen.

 

Als Dozentin hatte der Vorstand Ulrike Struck von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eingeladen. Sie führte in die Leitlinien für die ordnungsgemäße Pferdehaltung ein. Die Inhalte der Leitlinien erklärte sie mit einigen Beispielen aus der Praxis. Dabei geht es Ulrike Struck darum, renitenten Tierschützern keinen Nährboden zu schaffen. So führte sie aus, was Maßgaben wie "Hör-, Geruchs- und Sichtkontakt für alle Pferde", "Witterungsschutz" und "sichtbare Einzäunung" in der Praxis bedeuten.
 

Im Anschluss holte der Vorstand ein Meinungsbild des Vereins zur aktuellen Situation im Hannoveraner Verband ein.

 

 

Wer als Vererberanwärter ins neue Jahr startet

Auf der Körung in Verden konnten Zuchtprodukte aus dem PZV punkten

Le Vivaldi-Rotspon-Sohn aus 2016, Foto: hannoveraner Verband Kopfnummer 72 der Körung: Le Vivaldi-Rotspon aus der Zucht von Elizabeth Kapp. Foto: Hannoveraner Verband

Unser Vereinsmitglied Friedel Cordes aus Westerwalsede konnte auf der Hannoveraner Körung jubeln. Sein junger Hengst von Le Vivaldi erhielt das begehrte positive Körurteil. Für 67.000 Euro kam der Youngster auf dem anschließenden Hengstmarkt unter den Hammer. Der Le Vivaldi-Sohn stammt aus der Staatsprämienstute Landliebe von Lauries Crusador xx-Werther. Gezogen hat den Hengst die Zuchtgemeinschaft Kregel & Schindele aus Laatzen.

 

Auch Elizabeth Kapp aus Clüversborstel war in Verden erfolgreich. Der von ihr gezogene Livaldon-De Niro-Lady’s King-Sohn mit der Kopfnummer 79 wurde ebenfalls gekört. Außerdem ist sie die Züchterin des Hengstes, der als teuerster nicht gekörter Hengst die Niedersachsenhalle verließ. 54.000 Euro brachte der Le Vivaldi-Rotspon-Matcho AA-Nachfahre seinem Besitzer bis dato, Heiko Klausing aus Eydelstedt, ein.

 

 

Wie verkaufen wir?

Der Hannoveraner Verband möchte mit dem Bezirksverband Stade diskutieren

Unter der Leitung von Hans-Henning von der Decken sucht das Team des Hannoveraner Verbandes den Austausch mit seinen Züchtern. Stand im vergangenen Herbst die Getsaltung des Zuchtprogramms auf der Agenda, geht es in diesem November um den nächsten sogenannten Visionsbaustein "Vertriebswege und Absatzstrukturen".

 

Am 15. November ab 19 Uhr sind alle interessierten Züchter auf den Kluster Hof in Basdahl eingeladen, um die Zukunft des Verbandes mitzugestalten.

 

Einen Artikel zum Thema, die Terminübersicht und Details zu den Veranstaltungen finden Sie im Auszug aus DER HANNOVERANER:

Termine der BZV Tour
BZV-Info Tour 2018.pdf
PDF-Dokument [102.1 KB]

 

 

Eine Saison der High Society

Fashion Week hat ihre Abteilung bei der Von der Decken-Schau in Verden gewonnen. Foto: (c) Ingo Waechter

Freixenet, Fashion Week, Waldorf Astoria – das verheißt doch ein prickelndes Leben im Scheinwerferlicht. So erging es der Stutenfamilie aus der Zucht von unserem Vereinsmitglied Hermann Heimsoth aus Völkersen in dieser Saison. Insbesondere die dreijährige Stute Fashion Week hat ihre Qualitäten gezeigt. Schon auf der Sottrumer Stutenschau entschied sie den Ring der dreijährigen Dressurstuten für sich. Doch ihre Möglichkeiten waren längst noch nicht ausgeschöpft: Auch auf der Hannoveraner Verbandsstutenschau, der Herwart von der Decken-Schau in Verden, setzte sie sich gegen 51 Konkurrentinnen durch und siegte im 2. Ring der Dressurstuten.

Der Glanz liegt bei Fashion Week in der Familie. Ihre Mutter trägt den Namen der Luxushotel-Kette der Hilton Gruppe mit dem altehrwürdigen Stammhaus in New York, Waldorf Astoria. Die 15-jährige Weltregent-Tochter Waldorf Astoria stammt aus dem Stutenstamm der Halde. Im vergangenen Jahr konnte Waldorf Astoria den Familienring der Sottrumer Stutenschau gewinnen, gemeinsam mit ihren Töchtern Fashion Week und der vierjährigen Freixenet, einer Fürstenreich-Tochter. Auch in diesem Jahr konnten Freixenet und Fashion Week sich in der Familienklasse der Sottrumer Stutenschau platzieren. Freixenet erobert mittlerweile das internationale Parkett, die Stute ist nach England verkauft worden. Zusammen mit der jüngeren Vollschwester von Fashion Week hatten sie im Juni den zweiten Platz belegt.

 

Wie wohl die zweijährige Schwester von Fashion Week heißen soll? Fifth Avenue wäre doch passend.

 

 

Ein spanischer Champion

Fulvius v. Fürst Nymphenburg-Prince Thatch xx, Foto: Lily Forado Der spanische Meister der sechsjährigen Dressurpferde: Fulvius von Fürst Nymphenburg-PrinceThatch xx aus der Zucht von Friedo Dodenhoff aus Horstedt. Im Sattel sitzt Javier Higuera. Foto: Lily Forado

Jetzt, wo sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt, kann unser Vereinsmitglied Friedo Dodenhoff aus Horstedt auf einen tollen Zuchterfolg zurückblicken. Fulvius, ein sechsjähriger Hengst von Fürst Nymphenburg-Prince Thatch xx konnte unter dem Sattel des Spaniers Javier Higuera den Titel des sechsjährigen Dressurpferdechampions erringen. Mit 86,6 Prozent überzeugte Fulvius bei den Meisterschaften in Segovia. Die Zuchtstätte von Fulvius liegt in Horstedt, bei Friedo Dodenhoff.

 

 

„Auf das Endprodukt kommt es an“

Therese Nilshagen und Volker Fajen mit Follow me to Rose von Follow Me (OLD)-St. Moritz-Warkant. Therese Nilshagen und Volker Fajen mit Follow me to Rose von Follow Me (OLD)-St. Moritz-Warkant.

Die schwedische Olympiakaderreiterin Therese Nilshagen gehört im Dressursport zu den Top-Namen der internationalen Szene. Seit 2003 lebt und reitet sie in Deutschland. Klaus Balkenhol steht ihr als Trainer zur Seite. Mit ihrem Erfolgspferd Dante Weltino von Danone-Welt Hit II belegt Therese Nilshagen momentan Platz zwölf der Weltrangliste. Im Zuchtgeschehen macht die Chefbereiterin des Dressurpferde Leistungszentrum Lodbergen allerdings erst die ersten Schritte. Auch auf dem Schauplatz in Sottrum.

 

Auf der Stutenschau unseres Pferdezuchtvereins hast du gemeinsam mit Volker Fajen eine dreijährige Follow Me-St. Moritz-Stute vorgestellt, die Follow me to Rose heißt. Wie bist du zu der Stute gekommen?

Unser Züchterbetreuer Karl-Heinz Hooghoff hat sie als Fohlen bei Volker entdeckt. Er gab mir den Tipp, dass sie mich interessieren könnte. Und so war es auch. Als ich sie mir ein paar Tage später angeschaut habe, wusste ich gleich, dass wir zusammenpassen.

 

Mit der Stute steigst du ins züchterische Geschehen ein. Sie ist von La Vie tragend. Wieso hast du dich entschieden, Follow me to Rose decken zu lassen?

Mich reizt es, sie erst vierjährig zu reiten, dann wird sie mehr Substanz haben. Da lag es nahe, sie vorher decken zu lassen. Ich habe mich mit Volker beraten, er kennt ja den Stutenstamm schon lange. Nun entscheiden wir das Züchterische gemeinsam. Da hat er mehr Erfahrung, ich bringe die reiterliche Sicht ein.

 

Warum habt ihr den Junghengst La Vie ausgesucht?

Ich habe den Livaldon-Scolari-Sohn selbst unter dem Sattel und halte ihn für sehr vielversprechend. Seine Grundgangarten sind einfach großartig. Deswegen habe ich bei Volker für ihn geworben. Schließlich haben wir ihn auch ausgewählt für Follow me to Rose. Nun hoffen wir, dass mit der Trächtigkeit alles gut geht und wir ein gesundes Fohlen bekommen, das eine tolle Mischung aus den beiden Eltern wird.

 

Welche Abstammungen lassen dein Herz höher schlagen?

Mein Erfolgspferd Dante Weltino stammt ja von Danone ab, deswegen schaue ich immer nach Danone-Nachkommen. Aber nicht nur Danones Kinder finde ich spannend, insgesamt gefällt mir das D-Blut. Meistens sind das richtig tolle Pferde. Aber ich bin sehr offen, was Abstammungen angeht, letztlich kommt es auf das Endprodukt an.

 

Welcher Züchter ist für dich ein Vorbild?

Es gibt viele gute Züchter, aber wenn ich mich für einen entscheiden soll, dann sage ich Otto Gärtner. Er hat Donnerhall gezogen und damit den gesamten Reitsport geprägt.

 

Was muss ein Züchter in deinen Augen leisten, damit sich ein erfolgreiches Sportpferd entwickeln kann?

Züchter tragen wirklich eine große Verantwortung. Neben der Anpaarung liegt mir besonders die Aufzucht am Herzen. Fohlen brauchen möglichst viel Bewegung, damit sich die Sehnen und Bänder gesund entwickeln. Das ist der Grundstein für die Karriere unter dem Reiter. Nur fitte Jungpferde können lernen, sich selbst zu tragen. Für ein gesundes Aufwachsen braucht es natürlich auch die entsprechende Fütterung.

 

Welchen Stellenwert haben Veranstaltungen wie unsere Stutenschau für dich?

Stutenschauen sind sehr interessant für Züchter, aber auch für Reiter. Leider habe ich nicht so oft Zeit dazu, mir Schauen anzugucken, weil die Pferde in Lodbergen ja geritten werden wollen. Aber die Schau in Sottrum bietet super Rahmenbedingungen, um seine Zucht zu präsentieren. Außerdem bekommt man einen Überblick, wie es die anderen Züchter machen. Hier sieht man ein Geben und Nehmen: Die Züchter geben sich viel Mühe, ihre Stuten gut herauszubringen und nehmen das Angebot des Verbands und des Pferdezuchtvereins gerne an. Der Hannoveraner Verband wiederum gibt die Möglichkeit, die Stute beurteilen zu lassen und Empfehlungen mitzubekommen und ist abhängig von stimmigen Veranstaltungen wie dieser.

Wenn ich eine Stutenschau besuche, habe ich ein kleines persönliches Ritual. Ich überlege in Gedanken, welcher Hengst gut zu welcher Stute passen würde. Mix und Match im Kopf quasi.

 

Das Interview führte Ramona Lienhop.

 

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